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für den 21.08.2019

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Der Künstler Thomas Baumgärtel, auch bekannt als Bananensprayer,  vor seinem Melanchthon-Porträt. im Landeskirchenamt. Sein Markenzeichen, die Banane findet sich auch vielfach in dem Kunstwerk wieder. Der Künstler Thomas Baumgärtel, auch bekannt als Bananensprayer, vor seinem Melanchthon-Porträt im Landeskirchenamt. Sein Markenzeichen, die Banane, findet sich auch vielfach in dem Kunstwerk wieder.

koepfe.ekir.de

Bananensprayer sprüht Melanchthon

Ein überlebensgroßes Porträt des Reformators Philipp Melanchthon (1497 bis 1560)  ziert nun eine Wand im Treppenhaus auf der dritten Etage im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Gestaltet wurde es vom Künstler Thomas Baumgärtel, auch bekannt als Bananensprayer.

Tausende von Galerien und Museen auf der ganzen Welt hat der in Köln lebende Künstler Thomas Baumgärtel mit seinem Markenzeichen, einer kleinen gelben Banane, markiert und wurde dadurch berühmt. Auch in seinem Melanchthon-Porträt sind viele Bananen zu entdecken. Es ist Baumgärtels zweite Arbeit für die Landeskirche, aus seiner Hand stammt auch das Porträt von Magdalene von Waldthausen.

Sie sind Teil der Porträt-Sammlung „Kirchenköpfe“, die an den Wänden des Landeskirchenamtes gezeigt wird. Die rheinische Kirche würdigt damit  Persönlichkeiten, die sie bewegt und verändert haben. In den kommenden Jahren soll die Sammlung auf 21 Porträts anwachsen.

„Es ist eine große Ehre und eine Bereicherung für das Landeskirchenamt, dass wir einen der bedeutendsten deutschen Künstler für dieses Projekt gewinnen konnten“, erklärte Vizepräsident Johann Weusmann bei der Vorstellung des Melanchthon-Gemäldes. 

Dass Philipp Melanchthons Porträt nun unter den „rheinischen Köpfen“ prangt, habe gute Gründe, erklärte Archivdirektor Stefan Flesch: „Melanchthon war der einzige Reformator, der intensive Kontakte in die westlichen Regionen hatte.“ So habe er in Bonn 1542/1543 gemeinsam mit dem Theologen Martin Bucer an dem Entwurf einer Reformationsordnung gearbeitet. Allerdings seien die Reformvorstöße ohne Erfolg geblieben.

Danach habe Melanchthon aber noch Jahrzehnte durch seine Korrespondenz in die Region gewirkt, erläuterte Flesch. „Es gibt viele Namen aus dem Rheinland mit denen er Kontakt gehalten hat. Es ist ein regelrechtes reformatorisch-humanistisches Netzwerk entstanden.“

Mehr Informationen über Leben und Wirken des Reformators Philipp Melanchthon – und über weitere „Kirchenköpfe“ – gibt es unter www.koepfe.ekir.de. Die Entstehung des Wandgemäldes ist dort auch in einem Zeitraffer-Video dokumentiert.

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ekir.de / cs, Foto: Heiko Kantar / 19.08.2019



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